AKTUELLES

Neue Initiativen der Kulturellen Bildung

Seit 1995 unabhängig unter dem heutigen Namen Fördergesellschaft Kulturelle Bildung e.V. tätig, werden die satzungsmäßigen Aufgaben – Förderung kultureller Ziele und Unterstützung von Vorhaben der Jugend- und Erwachsenenbildung – u.a. durch Beratung, Veranstaltungen, Auszeichnungen oder Publikationen (z.B. Internet-gestützte Aktivitäten) sowie  fachliche Projekte realisiert.

Projekte werden häufig im Rahmen strategischer Partnerschaften durchgeführt. So kann hier in Zusammenarbeit mit der Online-Ausgabe des "Handbuchs der Kulturpreise" z.B. erstmalig eine Datenbank aller Auszeichnungen und anderer regelmäßiger Fördermaßnahmen für die kulturelle Bildung präsentiert werden.

SpielBar: Ein neues, vom Landesmusikrat NRW gefördertes Projekt mit der Akademie des - in der kulturellen Bildung schon länger engagierten - Ensemble Musikfabrik hat im Spätherbst 2014 in Köln begonnen. Dabei sollen Vorurteile gegenüber der "Spielbarkeit" zeitgenössischer Musik abgebaut werden. Innerhalb eines Workshops trafen am 22. November im Kölner Studio der Musikfabrik im Mediapark unter Mitwirkung von Solisten des Ensembles (Melvyn Poore und Marco Blaauw) Amateur- und Hobbymusiker sowie musikalische Laien der älteren Generation aufeinander, um gemeinschaftlich zu musizieren. Alle  Werke des Workshops waren in ihrer Konzeption offen und gaben den Mitwirkenden die Möglichkeit, im Rahmen von Prozessen der musikalischen Gestaltung und Realisierung selbst tätig zu werden. Ziel war es, durch spielerisch-experimentelle Erprobung  neuer Klangwelten Vorurteile und Hemmungen abzubauen und mehr Offenheit für die neue Musik zu gewinnen. 
Weitere Termine sind für März und Juni 2015 geplant. Wer mitmachen möchte wende sich bitte per Mail (oder telephonisch: 0177-7411946) an die Geschäftsführung der Fördergesellschaft, Regina Wyrwoll,

Im Mai 2014 wurde ein Projekt zur "Kulturellen Bildung für Erwachsene" durchgeführt: RheinSilber stellte übliche Vorstellungen auf den Kopf, weil dabei nicht die Jungen von den Älteren lernen, sondern die Älteren auf die Jüngeren zugehen sollten, hier speziell auf junge Künstler und Künstlerinnen. Dies geschah u.a. durch spezielle Führungen, moderierte Gespräche und verschiedene Formen der Unterstützung. Das Projekt startete im Rheinland, wird von uns aber durchaus als Modell für andere Regionen verstanden: warum nicht auch "SpreeSilber", "IsarSilber" oder "ElbeSilber"?
Wir arbeiteten bei diesem Projekt mit der Kölner Initiative new talents zusammen, die junge Künstler und Künstlerinnen und ihre Arbeit vorstellt, ebenso mit dem Generali Zukunftsfonds sowie der Gerhart und Renate Baum-Stiftung, die dafür einen neuen RheinSilber-Award ausgelobt hatte. Am 2. Mai wurde das Pilotprojekt bei einer Diskussionsveranstaltung in Köln öffentlich vorgestellt, Ende Mai die Awards verliehen (s. Foto).

Akteure der kulturellen Bildung - Eine Auswahl: